Schnelles Thai-Curry vom Wild

Das ultimative Rezept für alle Asienfans bekommt den besonderen Kick durch Wildbret. Es beweist: Wildfleisch kann alles, was auch herkömmliches Fleisch kann - und noch viel mehr!

Köstlich
Lesezeit: 5 Min. || Von Christian Teppe, Yasmin Kochmann, Kai Kochmann
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© Klaus Einwanger

Zubereitung

Den Reis mit 620 ml kaltem Wasser in einem kleinen Topf (der einen fest sitzenden Deckel hat) zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, den Reis mit Deckel bei kleiner Hitze 12 Minuten köcheln lassen, dabei den Topfdeckel nicht abnehmen. Dann den Reis von der Herdplatte nehmen und weitere 10 Minuten ausquellen lassen.

Für das Curry das Fleisch von allen Sehnen befreiten. Das Fleisch gegen die Faser in ca. 4 mm dünne Scheiben schneiden. Falls die Scheiben zu groß sind, nochmal längs halbieren. Es ist einfacher, dünne Scheiben zu schneiden, wenn das Fleisch leicht gefroren ist. Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Paprika waschen, längs halbieren, von Kernen und weißen Trennwänden befreien und in feine Streifen schneiden.

In einem Wok oder in einer gusseisernen Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebel darin in ca. 5 Min. hellbraun anbraten. 1–2 EL Currypaste (je nach gewünschter Schärfe), Kreuzkümmel, Koriander, Knoblauch und Ingwer 1 Min. mitanbraten. Den festen Teil der Kokosmilch hinzugeben und so lange köcheln, bis eine dickflüssige Paste entstanden ist. Die Hitze erhöhen und die Fleischscheiben unter die Sauce heben, 3 Min. braten. Dann die restliche Kokosmilch, Fischsauce, Zucker, Erdnussbutter und Paprika hinzugeben und 2 Min. köcheln lassen.

Das Curry gegebenenfalls noch mal mit Fischsauce abschmecken. Koriander waschen und trocken schütteln, fein hacken und das Curry damit bestreuen. Den Reis mit einer Gabel auflockern und zusammen mit dem Curry servieren.

© Klaus Einwanger